Digitale Transformation im Mittelstand ist ein aktuelles Thema, mit dem wir uns jeden Tag bei der Integration neuer IT bei unseren Kunden beschäftigen. Die Ellipsis bietet zusammen mit der HTW Dresden und Sherpa.Dresden einen 3-monatigen Kurs an, an dem ich teilnehme.
Die ersten 2 Tage liegen hinter uns und ich möchte an dieser Stelle über meine Eindrücke und Wissen informieren.

Digitalisieren – muss das wirklich sein? Das kostet zu viel!

Habe ich schon so oft gehört und ja, meiner Meinung nach müssen verschiedene Industriezweige und das Handwerk sich mit dem Thema auseinandersetzen, je früher desto besser. Niemand will den Anschluss verpassen und sollte sich frühzeitig im Unternehmen damit auseinandersetzen. Oftmals ist es jedoch nicht möglich, von innen heraus alte Spuren und eingeschliffene Wege zu verlassen. Hier sollte man sich als Unternehmer externe Hilfe, Denkanstöße oder Ideen holen. Herr Scholze verdeutlichte an vielen interessanten Beispielen mögliche Ansätze und nutzbare Werkzeuge.

Was ist Industrie 4.0, was ist smart production, welche Daten können wie erfasst und vor allem wozu genutzt werden? All diese Fragen werden anschaulich im Kurs erklärt.

Am Anfang jeder Digitaltransformation sollte die Analyse des Unternehmens stehen.
Dazu gehören z.B.

  • Kommunikation,
  • interne Prozesse,
  • Logistik,
  • Infrastruktur und
  • natürlich die Produktionsprozesse.

Beispiele der Abläufe findet man z.B. unter:

Quelle: http://kommunikation‐mittelstand.digital/content/uploads/2017/06/Leitfaden‐Digitalisierung‐in‐5‐Schritten.pdf

Besuch HTW Dresden in seiner Modellfabrik Industrie 4.0

Am zweiten Tag besuchten wir Herrn Professor Dirk Reichelt in der HTW Dresden in seiner Modellfabrik Industrie 4.0.
In dieser Anlage sahen wir Beispiele der Nutzung von Datenauswertung, digitale automatisierte Produktionsabläufe und vieles mehr. Wichtig ist es, die Produkte oder die Abläufe intelligent zu vernetzen. Ein wichtiger Baustein der Digitalisierung ist eine gemeinsame Sprache der Maschinen und Anlagen. Hierbei hat sich OPC UA als sinnvoll erwiesen und ist quasi zum Standard des Datenaustausches geworden. Intelligente Produktionsabläufe zielen nicht unmittelbar auf Einsparung von Mitarbeitern, sondern eher auf ressourcenschonende, optimierte Produktionsabläufe, bei denen Mitarbeiter entlastet und Produkte in Qualität und Quantität verbessert werden.
Weitere Informationen finden Sie auch im Video mit Professor Reichelt:

RAMI 4.0 

…ist ein Refferenzarchitekturmodell von Industrie 4.0. Es verdeutlicht in dreidimensionalen Layern die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten.

 

Die Maßnahme wird durch den Freistaat Sachsen aus Mitteln des ESF unterstützt.

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