Was mache ich heute? Zu Fuß geht es zum nächsten bicycle rental 10 Minuten entfernt. Überrascht bin ich von der Einfachheit der Ausleihvorganges. In einem Square POS Terminal (Kartenleser und IPad) tippe ich meinen Namen ein, akzeptiere die Vertragsbedingungen und los geht es. Mit dem Fahrrad hinunter zum Pier39, wo ich am Abend schon die die Seelöwen beobachten konnte, weiter in Richtung Norden zum Golden Gate Park. Breite extra markierte Fahrradfahrstreifen wurden markiert und ich radele ganz gemütlich neben Joggern und anderen den Marina Boulevard entlang. Am Crissy Field kann man schon die ersten Blicke erhaschen, denn der Nebel verzieht sich langsam aus der Bucht und zeigt einen Teil der Brücke. Hunde tummeln sich zusammen mit ihren Herrchen am Strand. Nach kurzem Stop und Picknick am Warming Hut und etwas bergauf zur Brücke. Es ist windig und der Verkehr auf der Bridge ist enorm. Auf 6 Fahrstreifen schieben sich Touristenbusse, VANs und alle möglichen Fahrzeuge mit ca 40 Meilen pro Stunde über die Bucht. Natürlich kann man auch ab und zu einen Tesla Model S oder Model X sehen. Wenn davon mehr unterwegs wären würde der Lärmpegel angenehmer sein. Auf der anderen Seite wartet ein wunderbarer Blick auf die Bay und die Stadt auf mich. Alcatraz ist auch super zu sehen. Weiter geht es in die Stadt an der Horseshoe Bay vorbei nach Sausalito. Von da aus kann man mit der Fähre zurück in die Stadt. Für Fahrräder gibt es einen extra Parkplatz (3 Dollar) und am Info Point kostenloses WiFi um schnell mal nach Deutschland zu telefonieren. Wer hätte vor 5 Jahren gedacht, dass man ohne Kosten per Video App mal so einfach die Teile der Welt verbinden kann (WhatsApp und FaceTime machen es möglich). Gemütliche kleine Cafés und Lädchen machen Sausalito zu einem angenehmen Ausflugsziel. Im Starbucks schnell noch ein Kaffee und ab zur Fähre. Die Schlange ist jedoch sehr lang, so dass ich mich doch für den lauthals rufenden Taxifahre “only 20 Dollar and You are back in the city in 25 minutes” entschied. Also Fahrrad auf den Gepäckträger des Dodge (warum passen sich deutsche Taxis so selten an die entstehenden Situationen an) und ab über die Bridge in hoher Geschwindigkeit.
Alles in allem ein empfehlenswerter Ausflug mit vielen phantastischen Eindrücken. 

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